Vorlesetag 2018

Am 16. November haben wir in Frankena ein kleines Jubiläum zelebriert: Bereits zum 15. Mal fand der bundesweite Vorlesetag statt, und natürlich haben auch wir fleißig vorgelesen oder lustigen und spannenden Geschichten gelauscht.

Zuerst haben es sich die kleinen Frankenaer in der Historischen Schulstube gemütlich gemacht. Passend zum Herbstwetter haben sie mit den „Gespensterjägern auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke mitgefiebert. Bei einer großen Runde Pizza konnte dann jeder sein eigenes Lieblingsbuch vorstellen: Fußballabenteuer, fantastische Birnen oder Zeitreisen zu König Artus‘ Hof – jeder hatte eine spannende Geschichte dabei.

Auch die großen Frankenaer ließen sich die Gelegenheit auf eine gemütliche Runde nicht entgehen und schmunzelten über Kurzgeschichten von Erwin Strittmatter und herrliche Episoden der „Twitter-Omi“ Renate Bergmann, unnachahmlich vorgetragen von Karin Heym. Anschließend stärkten sich Vorleser und Zuhörer bei einem inzwischen schon traditionellen Gericht – Kartoffeln mit Stippe.

Geschichtsstunde in der Dorfschule

 

 

 

 

 

 

 

Am 19. Oktober hieß es in der Schulstube: Antreten zur Geschichtsstunde! „Opa“ Horst Müller las aus der Frankenaer Chronik und berichtete von so manchen denkwürdigen Ereignissen aus unserer Vergangenheit. Den mündlichen Test zu den dramatischen Ereignissen während des Dreißigjährigen Krieges bestanden alle „Schüler“ mit Bravour. Aber dennoch erfuhren wir viel Neues. So erlebten die Frankenaer Einwohner im Jahr 1834 einen ähnlich heißen und trockenen Sommer wie wir in diesem Jahr. Bei einem heftigen Gewitter schlug der Blitz jedoch in ein Gebäude ein, ein Feuer brach aus und griff in der Trockenheit auf viele andere Gehöfte über. Der Brand war so verheerend, dass Hilfeleistungen und Spenden sogar aus Berlin eintrafen, um die Not zu lindern. Zum Glück verlief der Sommer in diesem Jahr in dieser Hinsicht glimpflicher!

Jedoch waren nicht alle Geschichten aus der Dorfchronik so dramatisch. Horst Müller musste unterdessen oft zur Glocke greifen und eine Ermahnung aussprechen – aber nicht an die aufmerksamen Zuhörer, sondern an sich selbst! Denn es gab so viel zu berichten und entdecken. Die Chronik, die Horst Müller nun schon seit vielen Jahren gewissenhaft betreut, ist inzwischen sehr umfangreich und gibt Einblicke in das Frankenaer Leben seit der Gründung im 13. Jahrhundert. Wir hoffen daher, dass es noch viele Schulstunden geben wird, zumal noch viele versteckte Schätze auf den Dachböden lagern. Stöbert einmal zu Hause nach!

6. Frankenaer Nacht der offenen Dorfkirche

Kaum war am Samstag die Sonne untergegangen, wurde es es in Frankena stimmungsvoll. Allerdings waren weder Kneipe noch Sportplatz Ort des Geschehens, sondern die Kirche. Die inzwischen 6. „Frankenaer Nacht der offenen Dorfkirche“ lockte viele Frankenaer und Gäste von nah und fern an. Auch die beiden ehemaligen Pfarrer, Gottfried Alpermann und Ronny Hauske, ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und reisten aus Potsdam in ihre alte Gemeinde.

Schon der Anblick der Pantaleons-Kirche war die lange Fahrt wert. Auf dem Kirchhof und im Innenbereich staunten die Besucher über die wundervolle Dekoration und stimmungsvolle Beleuchtung. Ebenso beeindruckend war das Programm, das Carolin Winkel und Daniela Reiche mit viel Energie auf die Beine stellten: Angefangen mit einer Kirchenführung ging es in mit einem bunten kulturellen Programm weiter. Insgesamt 53 Teilnehmer zwischen 7 und 83 Jahren zeigten ihr Können und boten abwechslungsreiche Unterhaltung. Eine Lesung, Stücke des Posaunenchors, viele Gedichte, ein Theaterstück und ganz besonders stimmgewaltige Sänger machten den Abend zu etwas ganz Besonderem.

 

Zeitensprünge-Projekt: Vom Korn zum Brot

Manch Einwohner mag sich schon gefragt haben, ob die Argrargenossenschaft Zuwachs bekommen hat, denn in den letzten Wochen waren vor allem die jüngeren Frankenaer auf den Getreidefeldern zu finden. Tatsächlich sind Kinder und Jugendliche der Geschichte unseres Dorfen auf der Spur. Im Rahmen des „Zeitensprünge“-Projekts, welches vom Landesugendring Brandeburg initiiert und vom Ministerium für Jugend, Bildung und Sport des Landes Brandenburg gefördet wird, sind wir dem Weg vom Korn zum Brot auf der Spur. Wie wurde früher das Getreide angebaut, geernet und weiterverarbeitet? Wie funktionierte unsere alte Mühle? Wie bäckt man selber Brot? Und wie funktionierte das früher ohne Traktoren und Maschinen? All dass wollen unsereZeitenspringer in den nächsten Wochen und Monaten herausfinden. Erste Ergebnisse wurden beim heutigen Erntedankfest schon vorgestellt. Trotz aller fleißigen Recherche brauchen wir aber auch Hilfe von euch! Liebe Frankenaer, wenn ihr spannende oder wissenswerte Geschichten unserem Thema habt, freuen wir uns über jeden Hinweis!

 

Erntedankfest und Suppenmeile

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gartensaison ist fast vorüber, die Ernte ist eingefahren und die Nächte werden langsam wieder kälter und länger. Mit dem traditionellen Erntedankfest begrüßten wir heute in Frankena den Herbst: Zuerst mit einem Gottesdienst, bei dem sich Pfarrer Wendel seiner neuen Gemeinde vorstellte, und anschließend einer gemütlichen Mittagsrunde im Schulhof, bei der viele köstliche Suppen auf die hungrigen Gäste warteten. In diesem Jahr wurde sogar ein neuer Rekord aufgestellt, denn mit 18 verschiedenen Suppen war wirklich für jeden etwas dabei: fruchtige Apfel- und Holundersuppe, würzige Chili- und Lasagnesuppe oder altbewährte Klassiker mit Kartoffeln und Linsen. Dazu wurde frisch gebackenes Brot aus dem hauseigenen Ofen gereicht.

Vielen Dank an die zahlreichen Gäste, die sich von dem ungemütlichen Wetter nicht abhalten ließen, die Mitglieder des GKR für den wunderschönen Kirchenschmuck, und auch ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Köche, die uns an diesem Sonntag verwöhnt haben.

 

Tag des offenen Denkmals 2018

Bei dem Wort „Geschichte“ befürchten viele Menschen langweilige Jahreszahlen und trockene Fakten. Doch zum Glück lassen sich in der regionalen Historie auch interessante Schicksale und lustige Anekdoten entdecken. So bot der Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr bereits zum 25. Mal begangen wurde, die Möglichkeit, einmal ganz ungestört die Frankenaer Sehenswürdigkeiten zu erforschen. In der Pantaleonskirche und der historische Schulstube warteten kleine historische Schätze auf die Besucher. So verriet eine alte Postkarte aus der Zeit um 1900, dass ihr Schreiber nach einer fröhlichen Runde mit seinem Fahrrad im Straßengraben gelandet war. Gefährt und Fahrer blieben zum Glück wohlauf.

Wer gern mehr über die Geschichte Frankenas erfahren möchte, muss nicht auf den nächsten September warten, sondern kann Kirche und Schulstube nach Anmeldung das ganze Jahr über besuchen und in alten Erinnerungen stöbern.

Verpächtertag

Die Traktoren und Mähdrescher der Agrargenossenschaft Frankena e.G. sind aus dem Straßenbild gar nicht mehr wegzudenken. Manch Einwohner behauptet, sogar schon am Qietschen zu erkennen, wer da um die Kurve fährt. Um einen Einblick in die tägliche landwirtschaftliche Arbeit zu geben, lud die Agrargenossenschaft am Samstag, den 2. Juni, zum Verpächtertag. Zwischen Frankena und Schönewalde waren nicht nur die Verpächter willkommen, sondern auch alle interessierten Einwohner. Shuttlebus und Kremser führten die Besucher zur Milchviehanlage oder Biogasanlage, auch die Mutterkuhherde konnte bestaunt werden. Besonders begeistert waren die kleinen Besucher, die stolz schon mal auf dem Sitz der großen Maschinen Platz nahmen. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt: Die Feuerwehr brutzelte am Grill, während mithilfe des Dorfvereins am Zapfhahn durstige Kehlen gestillt wurden.

Tanz in den Mai

 

Vielleicht klingeln noch heute einigen die Ohren, denn mit viel Musik wurde beim Tanz in den Mai der Frühling begrüßt. Ab 18 Uhr konnten sich die ersten Gäste aufwärmen, bevor die DJs Oliver Brauer, Mark Anton, SimpleBeat und BeatFreakZ auflegten. Neu in diesem Jahr war das „Tanzstübchen“, in dem zwar bekannte Party-Klassiker gespielt, aber genauso viel getanzt wurde, wie vor der Hauptbühne. Ein großes Chapeau für diesen gelungenen Abend an die Franenaer Jugend! Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!

Dorfputz 2018

  

Am 21. April 2018 versammeten sich große und kleine Helfer, um unser Dorf für die neue Saison zu rüsten. Mit vereinter Hilfe wurde viel geschafft: Brückengeländer erhielten einen neuen Anstrich, der Sportplatz wurde wieder hergerichtet und der alte Feuerwehrteich freigelegt. Zahlreiche helfende Hände sammelten Müll ein oder verschönerten das Schulgelände. Auch der Spielplatz ist bald um eine Attraktion reicher, der Grundstein für die neue Tischtennisplatte wurde gelegt.
Vielen Dank an alle Frankenaer, die so kräftig mit angepackt haben!

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